MEINE GICHT GESCHICHTE

Hier möchte ich ein paar Worte über mich selber verlieren.
Mein Name ist Gernot ich bin 40 Jahre alt und wie Ihr euch denken könnt leide ich an hoher Harnsäure.
Auch konnte ich schon einige Gichtanfälle verzeichnen. Diese waren von „ach es geht schon“ bis „ Oh mein Gott was habe ich verbrochen“ einzureihen.
Also ich kann schon nachvollziehen was es heißt unter wirklichen Schmerzen zu leben.

Daher die Idee diese Gicht Hilfe Seite ins Leben zu rufen.

Ich habe in meiner Krankheitsgeschichte schon unzählige Ärztliche Tipps, Blutabnahmen, Röntgenbilder, Beratungsgespräche, Bewegungsanalysen und ähnliches erlebt.
Natürlich gibt es den einfachen Weg zu gehen, Tabletten verschrieben zu bekommen und darauf schauen das man das richtige zu sich nimmt.
Aber ich sage euch was, mein Antrieb war es immer ohne Medikamente das in den Griff zu bekommen. Ich habe zwar generell nichts dagegen Medikamente nehmen zu müssen, aber die Gicht war meines Erachtens nach es nicht Wert, ein Leben lang von Tabletten abhängig zu sein.
Hier hatte ich dann entgegen jeden Ärztlichen Rates begonnen mir meine eigene Therapie zu suchen.
Ich hatte mich viel im Internet erkundigt ob es vielleicht wirklich Hilfreiche Berichte gibt die mir hier weiterhelfen können. Leider war das Ergebnis nicht so zufriedenstellend als ich gehofft hatte.
Wie schon erwähnt es gibt viel Infos zu diesem Thema aber ich wollte mehr und vor allem genauere Details erfahren, nicht diese üblichen Floskeln—esst weniger Fleisch.

Und hier begann ich meine Reise.

Auch ich habe zu Beginn mich streng an alle Vorgaben gehalten als mein erster Gichtanfall mit Ende 20 kam. Ich dachte hier noch GICHT was soll das sein, kann ich doch noch nicht haben, das haben nur ältere Leute.
Also kaum Fleisch, viel Gemüse, viel trinken. Soweit so gut.
Es hat nicht lange gedauert bis der nächste Anfall da war, hier dachte ich noch „durchhalten das wird schon noch“.
Aber es wurde nicht, wieder ab zum Arzt, Blutabnahme und siehe da.
Harnsäurewerte höher als zuvor, obwohl eine 3 Monatige wirklich Ernährung wie im Bilderbuch eines Gichtpatienten.
Dieses Spiel hatte ich über Jahre hinweg bis ich eben Allpourinol verschrieben bekommen habe.
Hier dachte ich dann, endlich hoffentlich hört das nun auf, der Schmerz war bei einzelnen Anfällen einfach nur die Hölle.
Ich hatte natürlich schon von den Nebenwirkungen gewusst, zum Glück war ich davon verschont bis eben auf: die Gichtanfälle, die kamen und gingen, mal leicht mal schwerer.

 

Das Spiel hatte ich ein gutes Jahr durchgezogen, alle 3 Monate Blutabnahme inklusive.

 

Liebe Freunde, ja der Harnsäurewert ist gesunken, von meinem Höchstwert 13 mg auf 9 mg.
Dafür habe ich ein Jahr lang Tabletten genommen und meinem Körper sicherlich mehr angetan als mir lieb war.
Auch hatte ich diese Art der Ernährung satt, ich fühlte mich schlapp und unausgeglichen, ich kann sagen Fleisch hat mir wirklich gefehlt.
Also noch mehr in das Thema vertieft und mal alle Ärztlichen Ratschläge und andere Tipps auf null gesetzt. Ich dachte mir ich versuche es einfach was mir hilft, ich merke es sofort wenn es schlecht ist, Vorteil eines Gichtpatienten.
Ernährung auf Schwerpunkt Fleisch gesetzt und dafür alles Zuckerhaltige gestrichen, sei es Brot, Süßes oder Fertigprodukte.
Auch bekannt heutzutage als LOW CARB Ernährung.

Unglaublich was ich Fleisch Essen konnte und wie angenehm satt ich war und vor allem hatte ich wieder Energie und fühlte mich toll.
Ein Gichtanfall, den ich ständig im Kopf hatte, blieb aus.
Ich wusste aber schon das dieser hohe Fleischkonsum irgendwann sich rächen wird und ich hatte wirklich ab und an leichte Schmerzen, aber nie einen wirklich heftigen Anfall.
Dies ging so zwei Jahre und ich war zufrieden, nebenbei hatte ich fast 10 kg abgenommen.
Aber Ernährungsumstellungen haben einen Haken, man hält sie meistens nicht ewig durch.

Und so war es auch.

Irgendwann kam die Schokolade wieder und auch Pommes und auch der nächste Gichtanfall.
Aber ich hatte trotzdem was wichtiges gelernt, es funktioniert nach meinem Weg nur war er nicht ausgereift.
In meiner Fleischreichen Zeit hatte ich Harnsäurewerte 8 – 9 mg/ dl, also weit besser als mit Tabletten und Fleischloser Kost. Aber immer noch zu viel.
Das war auch immer mal mit unspezifischen Schmerzen erklärbar.

Ab und an hatte ich Schmerzen im Fuß die sich zu einer kleineren Schwellung ausbildeten, aber es war nie so das ich nicht gehen konnte oder es mir die Tränen in die Augen trieb, ich sagte mir immer, wenn es so bleibt wär ich zufrieden.
Meine immer noch zu Hohen Werte wollte ich aber weiter senken, hierfür begann ich Tee zu trinken.
Die verschiedensten Sorten jeden Tag 1 Liter zusätzlich zu meiner weiteren Flüssigkeitsaufnahme. (die sowieso seit Jahren nur aus klarem Wasser bestand)
Auch habe ich aus der Zeit zu meiner Ernährungsumstellung mir wieder Ansporn geholt und zumindest versucht halbwegs LOW CARB zu leben inklusive dem Teekonsum.
Im Prinzip war alles Ok nur die Werte wollten nicht runter, ich bewegte mich von 8-10 mg/dl.
Und nach all diesen Jahren und dem Versuch des Arztes mir wieder die Tabletten zu verschreiben kam ich auf diesen Saft der Sauerkirsche.
Diesen Trank ich in großen Mengen mindesten 4 Gläser am Tag. Ansonsten hielt ich mich mal mehr mal weniger an die angesprochene LOW CARB Methode.

Und nach 2 Monaten kam der WOW Effekt.

Blutabnahme 6,2 mg/dl

Ich konnte es gar nicht glauben, hatte ich ja nicht viel mehr verändert als zuvor auch nur eben diesen Saft getrunken.
Aber es wirkt und wie es wirkt, ich hatte lange gebraucht um zu diesen Ergebnis zu kommen aber ich habe es geschafft.
Bis zum heutigen Tage hatte ich keinen Gichtanfall mehr, Esse natürlich mit Bedacht immer an die LOW CARB Methode angelehnt, sündige auch mal am Wochenende und trinke alle zwei Tage diesen Kirschsaft.
Meine Harnsäurewerte liegen seit 2 Jahren konstant zwischen 6 – 7 mg/ dl .
Damit kann ich leben !!!
Ab und zu habe ich ein Gefühl ob sich was anbahnt in meiner Zehe, aber das hab ich mit ein paar Tricks gut im Griff bis dato.
All dies sind meine privaten Erfahrungen, ich bin kein Arzt oder anderweitig befugt dir zu sagen was du machen sollst, aber ein Versuch ist es auch für dich allemal wert.

Natürlich sollte alles immer ärztlich begleitet werden, ganz auf eigene Faust wäre gefährlich und fahrlässig. Bitte Achtet darauf !!!